MBJ1: HSV Alzey I – SSV Meisenheim 24:29
Vierzehn Tage nach dem gewonnenen Hinspiel in Meisenheim stand nun bereits das Rückspiel an. War die Partie dort schon "stimmungsvoll", trifft die auf das gestrige Spiel ebenso zu. Diesmal aber wieder auf andere Art, Abwechslung muss sein...... . Erinnert an einen Songnamen des "Electric Light Orchestra´s --> ELO" ( Confusion ) nahm das Unheil, wie so oft in Heimspielen, schnell seinen Lauf. Der berüchtigte MBJ-Fehlstart sollte auch an diesem Sonntag nicht fehlen ( 2:7 ). Überhaupt nicht auf dem Feld und mit haarsträubenden Fehlern in allen Mannschaftsteilen, hatten diese 10 Anfangsminuten mit der ausgewählten Sportart nicht sonderlich viel zu tun. Was folgten waren 10 Minuten der "Besinnung" auf Fähigkeiten, die zu den grundelementaren Dingen dieser Sportart zählen. Auch wenn Qualität anders definiert wird, reichte dieser "Besinnungsprozess" um beim 9:10 und 11:12 die Chance zu ergreifen das Spiel in eine andere Richtung zu lenken, das man trotzdem mit 12:15 in die Pause ging, fast schon selbstverständlich. Die zweite Hälfte war eine Duplette der ersten 25 Minuten, man blieb bis zum 20:22 in Schlagweite, hatte da aber schon eine Fehlerquote aufzuweisen die jegliche Messinstrumente vor gewaltige Probleme in der Darstellung bringt.
In der Abwehr weitestgehend körperlos, wenn einmal nicht, dann mit der falschen Entscheidung, durften die gegnerischen Rückraumspieler von der 6-Meterlinie aufs Tor werfen.
Der Angriff produzierte Lösungsansätze die den Schreiber der Zeilen daran zweifeln lassen ob die im Training erarbeiteten Grundlagen auch nur ansatzweise verstanden wurden.
Es wird wohl ein Geheimnis bleiben, welches in diesem Jahr nicht mehr zu lösen ist.
Überflüssig zu erwähnen, das nach dem obigen Zwischenstand, gar nix mehr ging. Kopflos und ohne Spielverständnis wurde der besser positionierte Nebenmann geflissentlich übersehen, oder aber dann angespielt, wenn er keine Chance hatte das Spielgerät irgendwie zu erreichen.
Als Endergebnis steht ein ernüchterndes 24:29
Es ist nicht die Niederlage, die gehört zum Sport dazu, sondern die Art und Weise wie diese "erreicht" wurde, die Fragen aufwirft.
Noch ein Songname von "ELO" zum Abschluß: "Don´t bring me down"
Hoffentlich kein Omen für 2012......
Es spielten:
Jürgen Söhnle ( Tor ), Max Schott (3), Max Schwarz (6/4), Momo Meitzler (11), Marc Stoll (1), Tim Nickel (2), Moritz Mittnacht (1), Tim Schott, Lukas Fuchs, Fabian Förster